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Angeltechniken, Montagen und Köder

Grillen am Angelsee - Vorgaben und Richtlinien

Ein gemütlicher Tag am Angelsee mit guten Freunden und Fleisch, Würstchen oder Fisch vom Grill, was kann man sich schöneres vorstellen? Leider kann man nicht an jedem Angelsee den Grill am Wasser betreiben oder sogar selbst ein Feuer entzünden. Daher sollte man zuvor mit dem Betreiber des Gewässers klären ob das Grillen am Gewässer erlaubt ist und welche Rahmenbedingungen gelten. Im Folgenden geben wir einige Tipps wie man am Gewässer grillen kann und den Angelsee und die Natur möglichst wenig belastet.

Gefäß und Unterlaage für das Feuer

Natürlich kann man sich am Gewässer einfach eine Stelle suchen und direkt auf dem Boden ein kleines Feuer machen um darauf zu grillen. Allerdings führt dies zum einen dazu, das nach und nach überall am Angelsee hässliche Brandstellen entstehen und dadurch immer mehr Leute dazu animiert werden an dem Gewässer zu grillen, was häufig nur für Angelvereinsmitglieder oder Berechtigte erlaubt ist. Zum anderen kann sich ein Feuer direkt am Boden sehr leicht ausbreiten und auf die Umgebung überschlagen.

Auch eine Feuerschale, die direkt auf den Boden gestellt wird, wird durch die Hitze hässliche Brandstellen entstehen lassen. Viel besser eignet sich ein Dreibeingrill oder ein Holzkohlegrill auf Standbeinen von casando.

Brennmaterial für das Feuer

Für ein kleines Feuer, das über den ganzen Abend hinweg brennen soll und nicht nur für ein bis zwei Stunden zum Grillen genutzt wird, wird auch eine beträchtliche Menge an Brennstoff benötigt. Jeder Angler kennt das Problem, das die Angelutensilien, das Angelzelt, die Liege und der Grill kaum ins Auto passen und da meist kein Platz für eine größere Menge an Brennholz ist.

Schnell kann man dann auf die Idee kommen, eine kleine Säge und eine Axt mitzunehmen und am Angelsee selbst etwas Holz zu suchen. Allerdings muss man deutlich erwähnen das dies nur in den seltensten Fällen erlaubt ist. Häufig ist der an den Angelsee angrenzenden Wald im Besitz einer anderen Person oder der Verpächter erlaubt dies nicht ausdrücklich. In einigen Fällen, beispielsweise wenn ein Bieber größere Mengen an Bäumen gefällt hat, kann es erlaubt sein dieses Holz für ein Feuer zu verwenden. Jedoch sollte hier zuvor unbedingt Rücksprache mit dem Waldbesitzer gehalten werden.

Eine viel einfachere Möglichkeit gibt es. Man fährt einige Tage vor dem Angeltag an das Gewässer und bringt einen kleinen Holzvorrat an den See, den man dann am Angeltag nutzen kann. Aber auch hier sollte dies zuvor mit dem Besitzer des Gewässers besprochen werden.

Teilweise orgenisieren Angelvereine auch einen gemeinsamen Holztag, an dem etwas Brennholz gemacht wird. Teilweise werden dann in geselliger Rund die Bäume um den Angelsee wieder in Form gebracht und neue Angelstellen angelegt. Der anfallende Holzschnitt wird dann als gemeinschaftlicher Holzvorrat am Angelsee gelassen, den man zum Grillen verwenden darf.

Grillplatz wieder sauber verlassen

Auch wenn dies auf den ersten Blick eigentlich ganz logisch erscheint, häufig ist dies leider nicht der Fall. Oft findet man die Asche vom Holzkohlegrill direkt an der Angelstelle oder das nicht benötigte Restholz wird zurückgelassen oder Stücke aus Alufolie werden hinterlassen. Das muss nun wirklich nicht sein. Zugegeben, wenn man die noch nicht ganz erkaltete Holzkohle oder Holzstücke aus dem Grill nehmen möchte weiß man häufig nicht wohin damit. Sehr gut eignen sich Dosen aus Blech, wie sie für Lacke und Farben verwendet werden. Dort kann man die restliche Aschen hineinfüllen und die Dose mit dem Deckel verschließen. So kann man die Asche einfach und gefahrlos nach Hause transportieren und dort entsorgen.

Wie man sieht gibt es einige Dinge, die man beim Grillen am Angelsee beachten sollte um keinen Ärger zu bekommen. Mit etwas Planung und einem Gespräch mit dem Besitzer im Vorfeld kann man jedoch den Angeltag am See mit frischem Grillgut genießen und zudem hoffentlich noch einen guten Fangerfolg verzeichnen.